Moogfest 2014 mit DirectOut MADI-Setup

Das internationale Musikfestival “Moogfest” gilt als das Highlight des Jahres in der Szene der elektronischen und Synthesizer gestützten Musik. Bei der diesjährigen Auflage trafen sich vom 23.-27. April im nordamerikanischen Ashville (North Caroline) internationale Topacts wie Kraftwerk, Flying Lotus, die Pet Shop Boys oder M.I.A. um die Synthesizer Legende Bob Moog zu ehren.

Erstmalig kamen dabei zwei komplette MADI Systeme für das Live-Recording der Hauptbühnen des Festivals zum Einsatz. Verantwortlich für die Dokumentation des Festivals war KamranV (CyKiK), der den erfahrenen Producer Nick Tipp (Soniferous Inc.) als Recording Engineer verpflichtete. Zusammen stellten die beiden Tontechniker ein mit DirectOut Hardware gespicktes MADI-Setup zusammen. Beide Systeme, bestehend aus jeweils einem DirectOut ANDIAMO.MC mit BREAKOUT-Auflösung, EXBOX.UMA, MA2CHBOX und einem JoeCo Blackbox Recorder, dienten als Mitschnittsystem und lieferten gleichzeitig den Mix für die Liveübertragung via Rundfunk.

Recording Rack at Moogfest

Dabei wurden die ANDIAMO.MC Mikrofonvorverstärker über MIDI direkt aus einem ProTools System mit EXBOX.UMA gesteuert. Während der JoeCo BBR64MADI als Backup-Recorder über den ersten MADI-Port des ANDIAMO gespeist wurde, diente das USB-MADI-ADAT Interface am zweiten MADI Port als Schnittstelle zum MacBook.

Die DirectOut MA2CHBOX lieferte den Toningenieuren eine analoge Verbindung zum Monitoring der eingehenden MADI Signale mittels Kopfhörer. Ebenso konnte der fertige Broadcastmix abgehört werden, bevor er an den Web Broadcaster TechZulu via MADI übergeben wurde.

Recording Engineer Nick Tipp zeigte sich äußerst zufrieden und beeindruckt vom DirectOut System:

„Der ANDIAMO.MC ist das einzige System auf dem Markt, welches so kompakt 32 Mikrofoneingänge, analoge Ausgänge und zwei MADI Ports für Backup und Recording-Mix in einem Gerät auf 2 HE vereint. Das ist für ein derartig großes Festival mit so vielen Acts extrem wichtig, wenn man bedenkt, dass unabhängig vom limitierten Platzangebot jede Band ihr eignes Equipment mitbringt.

Vor allem aber beeindruckte mich der glasklare und unverfälschte Klang der Preamps auf allerhöchstem Niveau, so dass ich mir dieses Setup für meine eigenen Produktionen gekauft habe“.