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DirectOut hat seinen beliebten MADI Redundanz Umschalter EXBOX.BLDS überarbeitet.

Der deutsche Proaudio-Spezialist DirectOut hat seinen beliebten MADI Redundanz Umschalter EXBOX.BLDS überarbeitet. Mit dem Facelift wird das Aussehen an das neu eingeführte schwarze Produktdesign angepasst. Die Auslieferung der schwarzen EXBOX.BLDS beginnt in den nächsten Wochen.

„EXBOX.BLDS ist eines dieser notwendigen, doch oftmals unerwähnten Produkte, die man weltweit bei großen Produktionen findet,“ erklärt Christian Müller von DirectOut. „Jeder, der sie benutzt, liebt dieses Gerät und möchte es nicht in seiner digitalen Werkzeugkiste missen. Wir fanden, dass es nun an der Zeit war, dem Erfolg Rechnung zu tragen und das Produkt mit einer Überarbeitung im frischem Look ins Rampenlicht zu stellen.“

Das Gerät hat mittlerweile viele Fans gewonnen, darunter Will Sanderson, MIDI-, Playback- und Keyboard-Techniker für die britische Sängerin und Songschreiberin Ellie Goulding, die zurzeit mit ihrem dritten Studioalbum auf Tour ist.

„Die EXBOX.BLDS ist wirklich bahnbrechend in Bezug auf System-Design, Leistung und Verlässlichkeit“, sagt Sanderson. „Dieser unhörbare und sample-genaue MADI Umschalter lässt uns so viele Kanäle nutzen wie wir benötigen und eröffnet uns mit seiner kompakten und leichten Bauform neue gestalterische Möglichkeiten beim Systemaufbau und war der Schlüssel zu noch mehr Betriebssicherheit durch Redundanz. In den Rigs für Hauptplayback und Keyboards auf der ‚Delirium-Tour‘ von Ellie Goulding sind drei EXBOX.BLDS eingebaut, um unhörbar und nahtlos zwischen redundantem Playback- und den Keyboards zu wechseln und das Keyboard-Playback zu starten, sollte es erforderlich sein. Diese zusätzliche Ebene von Redundanz bedeutet, dass ich für alle Eventualitäten gewappnet bin und die Show sogar dann nahtlos weitergehen kann, während hinter den Kulissen ein Problem gelöst wird. Das Beste ist, dass alle drei Geräte perfekt nebeneinander in ein 1 HE-Rack passen.“

Sanderson fügt hinzu: „Was ich auch wirklich gut finde, ist die Skalierbarkeit sowohl rauf als auch runter. Wenn ich mehr Kanäle benötige, geht das genauso wie wenn ich das Rig auf tragbare 2 HE komprimieren muss, ohne Kompromisse bei der Anzahl der Kanäle, der Audioqualität oder Redundanz eingehen zu müssen. Die EXBOX.BLDS ist eine sehr elegante, verlässliche Lösung.“

Gerhard Jansa, Leiter der Tontechnik beim Eurovision Song Contest 2015, ist ebenso glücklich mit der EXBOX.BLDS. „Wir haben die EXBOX.BLDS in unsere OB-Vans beim Eurovision Song Contest 2015 in Wien integriert, nachdem wir sie bereits beim ESC 2014 erfolgreich im Einsatz hatten. Wir nutzten zwei jeweils redundante Pro Tools-Systeme: das eine wurde über MIDI für die Zuspielung der Backing-Tracks und Stems gesteuert. Das andere wurde für den über Timecode synchronisierten Automix in die Signalkette der Konsole eingefügt. Jeweils eine EXBOX.BLDS sicherte jedes System mit übergangslosen Signal-Feeds und das funktionierte hervorragend.“ Der erfolgreiche Einsatz bei den vergangenen beiden ECSs verhalf der EXBOX.BLDS beim Eurovision Song Contest 2016 in Stockholm erneut zum Auftritt.

Marty Beath, Monitoring-Techniker für Brandon Flowers und „The Killers“, ist genauso begeistert. „Für die Welttournee von Brandon Flowers suchte ich nach einer Möglichkeit, mein Playback-System digital zu halten und mittels eines Umschalters trotzdem noch Redundanz zu schaffen. Das war wirklich eine Herausforderung, denn ich war nicht sicher, ob es aktuell etwas auf dem Markt gibt, was so etwas kann. Zufällig stieß ich auf DirectOuts kleine EXBOX.BLDS, die mir ein großes Lächeln entlockte. Wir benutzen zwei Dante-to-MADI-Interfaces für unsere Playback-Systeme, um die beiden MADI Streams von Pro Tools und den Bühnensignalen an die EXBOX.BLDS für den redundanten Failover auszugeben. Eine MADI.BRIDGE von DirectOut verteilt das Signal an unsere Digico SD-7 A- und B-Engines beim Monitoring und an unsere SSL L500 am FOH. Sehr cool!“

Die Idee zum Produkt kam durch eine dieser „Was-ist-wenn?“-Fragen, die durch einen Kunden gestellt wurde. Was ist, wenn es mitten in einer Live-Performance, wie z. B. dem Eurovision Song Contest, ein Problem mit dem Playback gibt? Gut, dann schaltet man zum Backup-System. Aber wie kann man für einen nahtlosen Übergang ohne Stille oder Drop-Outs sorgen? Hier kommt die EXBOX.BLDS ins Spiel.

Die EXBOX.BLDS überwacht die MADI-Streams von beiden Playback-Systemen (dem aktiven und dem redundanten System) und schaltet im Fehlerfall nahtlos von einem zum anderen über. Mit Fehler kann entweder der Verlust des Signals am Eingang der EXBOX.BDLS aufgrund einer physikalischen Unterbrechung des Signals gemeint sein, Signalstottern wegen Überlastung des Systems oder ein „Hänger“ in der Anwendung des Playback-Systems. Letzteres veranlasst u.U. die Hardware, den Inhalt des Ausgangspuffers in einer Schleife zu wiederholen. Ein gültiges physikalisches Signal ist dann immer noch vorhanden, aber es klingt natürlich alles andere als gut!

„Während es keine große Sache ist, einen Ausfall des Eingangssignals zu entdecken, erfordert es doch einiges an ausgeklügelter Technik, den eigenartigen und unbestimmten Klang zu erkennen, den eine Pufferschleife verursacht“, erklärt Müller. „BLDS steht für Buffer Loop Detection System, welches den Systemgedanken des Gerätes beschreibt. Ein mitgeliefertes Software-Tool erzeugt eine wav-Datei, die zusammen mit dem Playback über MADI abgespielt wird. Die EXBOX.BLDS überwacht das Signal und sobald es in irgendeiner Art beschädigt wird oder fehlt, löst die EXBOX.BLDS automatisch das Umschalten aus.“